Die Nominierungen für den Danubius Young Scientist Award sind eröffnet.
Das österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) und das Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) vergeben jährlich an vierzehn junge Forschende den Danubius Young Scientist Award — je eine Auszeichnung für jedes Land, das an der EU-Strategie für den Donauraum teilnimmt: Österreich, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Deutschland, Ungarn, Republik Moldau, Montenegro, Serbien, Slowakei, Slowenien, Rumänien und Ukraine.
Der 2014 gestiftete Preis soll die wissenschaftliche Arbeit und das Talent junger Forschender sichtbar machen und die Wahrnehmung der akademischen Gemeinschaft in der Region stärken. Zugleich ermutigt er junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sich mit den vielschichtigen Fragen und Problemen zu befassen, die den Donauraum unmittelbar betreffen.
Teilnahmevoraussetzungen
Der Danubius Young Scientist Award steht allen wissenschaftlichen Disziplinen offen.
Es gibt keine formale Altersgrenze, ABER die Bewerberin oder der Bewerber muss den höchsten akademischen Grad (Master oder Doktorat) innerhalb der letzten fünf Jahre erworben haben, also nach dem 1. Januar 2021. Bewerbungen von Personen mit ausschließlich einem Bachelorabschluss werden nicht angenommen.
Eine Selbstnominierung ist nicht möglich. Die Nominierung erfolgt durch die wissenschaftliche Einrichtung, an der die Person studiert oder arbeitet (Universität, Akademie der Wissenschaften, Forschungsorganisation und andere).
Eine akademische Einrichtung kann insgesamt höchstens fünf Kandidatinnen und Kandidaten nominieren. Diese fünf müssen unterschiedliche Fakultäten, Abteilungen, Institute oder Forschungsgruppen innerhalb der Organisation vertreten. Werden mehr als fünf Bewerbungen eingereicht, erhalten jene Vorrang, die vom Rektorat oder von der Leitung der Organisation eingereicht wurden, da bei ihnen ein interner Abstimmungsprozess angenommen wird.
Einreichung
Bitte reichen Sie alle Unterlagen auf Englisch ein (mit Ausnahme der Abschlussurkunde), und zwar als drei PDF-Dateien:
Empfehlungsschreiben der nominierenden Einrichtung (höchstens eine Seite).
Ein einziges Dokument zur Person, das Folgendes enthält:
eine Zusammenfassung der wissenschaftlichen Arbeit (Dissertation, Zeitschriftenaufsatz, wissenschaftliche Publikation und anderes) und ihre konkrete Bedeutung für den Donauraum;
einen Lebenslauf einschließlich Publikationsliste (Lebenslauf und Liste zusammen höchstens drei Seiten).
Nachweis über den höchsten akademischen Grad.
Bitte senden Sie Nominierungen per E-Mail an [email protected] bis Sonntag, 10. Mai 2026, 23:59 Uhr MEZ.
Bei technischen Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte an [email protected]
Auswahlverfahren
Eine internationale Fachjury bewertet alle Nominierungen nach folgenden Kriterien:
wissenschaftliche Exzellenz und innovativer Zugang zur akademischen Arbeit;
thematische Relevanz der Arbeit für Fragen und Probleme des Donauraums;
Bedeutung der Arbeit über nationale Grenzen hinaus;
Potenzial der Person — Einbindung in internationale Netzwerke, Mitwirkung an Forschungsprojekten, Publikationsbilanz, Lehrerfahrung und anderes.
Die Jury legt das endgültige Ranking fest. Die bestplatzierten Kandidatinnen und Kandidaten werden für die Auszeichnung vorgeschlagen.
Preisverleihung
Jede ausgezeichnete Person erhält ein Preisgeld von 1.350 Euro.
Die Verleihung findet am 5. November 2026 an der Universität Russe (Bulgarien) statt; Einzelheiten werden später bekannt gegeben. Dank der anhaltenden freundlichen Unterstützung der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission ist zudem vorgesehen, dass die Ausgezeichneten 2027 einen ihrer Standorte in Ispra, Italien, besuchen können.